
Die Lage in der Regionalliga
Auch der letzte Regionalliga-Spieltag der Saison 2025/26 hat es in sich. Zwar steht der TSB Schwäbisch Gmünd als Meister fest, während der TSV Blaustein und der TV Plochingen absteigen müssen. Gesucht werden aber noch der zweite Aufsteiger und der dritte Absteiger. Für den Sprung in die Dritte Liga kommen noch die HSG Albstadt und der TSV Heiningen infrage. Den dritten Absteiger machen der TV Neuhausen/Erms und die MTG Wangen unter sich aus.
Unsere Mannschaft hat nach der jüngsten unglücklichen Niederlage in Willstätt die Chance auf Platz zwei eingebüßt. Schade - vor allem, wenn man bedenkt, wie knapp es beim 27:28 im Hanauerland war. Keine Frage: Mit weniger Verletzungspech und etwas mehr Glück hätte es auch in dieser Saison zum großen Wurf reichen können.
Es wäre freilich grundverkehrt, den verpassten Möglichkeiten nachzutrauern. Der Blick muss vielmehr nach vorne gerichtet werden, zumal die Regionalliga in der nächsten Runde von der Besetzung her nicht nur attraktiv, sondern auch bärenstark zu werden verspricht.
Zum Saisonabschluss hoffen wir noch einmal auf ein tolles Spiel in der Rheintalhalle. Mit dem TuS Steißlingen, dessen Mannschaft und Fans wir recht herzlich begrüßen, kommt ein Gegner nach Sandweier, der als Aufsteiger für ordentlich Furore gesorgt hat und zuletzt sogar mit einem Aufstiegsplatz liebäugeln durfte.
Unsere Mannschaft wird noch einmal alles geben, um den finalen Auftritt des scheidenden Chef-Trainers Sandro Catak erfolgreich zu gestalten. Im Anschluss an die Partie werden wir Sandro sowie Sebastian, Jeremias und unsere beiden Dominiks gebührend verabschieden und hoffen noch einmal auf eine volle Rheintalhalle!
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Unser Gast: Der TuS Steißlingen rückte nach der Saison 2016/17 als Meister der Südbadenliga erstmals in die Oberliga Baden-Württemberg auf. Nach Platz zehn im ersten Oberliga-Jahr stieg man 2018/19 höchst unglücklich ab, um postwendend nach der Saison 2019/20 als Südbadenliga-Meister in die Oberliga zurückzukehren. Nach dem erneuten Abstieg holte der TuS 2023/24 den Südbadliga-Titel, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen zur Oberliga knapp an der MTG Wangen. 2024/25 folgte der nächste Südbadenliga-Titel und der damit verbundene Aufstieg in die 4. Liga, die nun Regionalliga heißt. Als Aufsteiger spielt die Mannschaft von Trainer Jürgen Herr eine starke Saison und belegt vor dem letzten Spieltag mit 38:20 Punkten den sechsten Platz.
Heimatkunde: Steißlingen mit seinen knapp 5.000 Einwohnern liegt im Hegau nördlich des Bodensees im Landkreis Konstanz. Die Gemeinde grenzt an Orsingen-Nenzingen, Stockach, Radolfzell, Singen und Volkertshausen.
Die bisherigen Oberliga-Vergleiche: Die beiden Teams standen sich in der Oberliga bislang fünfmal gegenüber, erstmals 2017/18 - in der Oberliga-Meistersaison des TVS. Nach dem 30:30 im Hinspiel in Steißlingen landete unsere Mannschaft im Rückspiel am 17. Februar 2018 in der Rheintalhalle einen 39:23-Kantersieg. In der Saison 2021/22 siegte der TVS in Sandweier mit 28:23 und in Steißlingen mit 26:21 – der zweite Aufstieg in die Dritte Liga wurde damit perfekt gemacht. In der laufenden Runde musste sich unsere Mannschaft am zweiten Spieltag in Steißlingen mit 29:34 geschlagen geben. Die Bilanz aus Sandweierer Sicht lautet somit: 3 Siege, 1 Remis, 1 Niederlage.
Lange ist’s her: Zum allersten Mal trafen der TuS Steißlingen und der TV Sandweier in der Saison 1976/77 aufeinander, nämlich in der damals viertklassigen Verbandsliga des Südbadischen Handball-Verbands, die es in dieser Form längst nicht mehr gibt. Beide Teams gingen als Aufsteiger ins Rennen. Gleich am ersten Spieltag konnte sich Steißlingen beim TVS mit 13:10 (10:7) durchsetzen. Das Rückspiel entschied Steißlingen mit 19:17 (9:7) für sich. Die Torschützen in den beiden Spielen hießen auf Steißlinger Seite Bichsel, Tosch, von Briel, Martin, Maier, Alpert, Scherr; für Sandweier trafen Harald Ullrich, Peter Kinz, Josef Bleich, Kurt Hochstuhl, Rolf Bornhäußer, Horst Peter und Daniel Merkel. Die beiden Steißlinger Siege änderten freilich nichts daran, dass unsere Mannschaft am Ende hinter der FT 1844 Freiburg und Mimmenhausen auf Platz drei landete und damit in die drittklassige Oberliga Südbaden aufstieg. Steißlingen wurde nur Fünfter, rückte dann aber ein Jahr später in die Oberliga auf.
Die Personalsituation: Nichts Neues beim Personalstand des TVS: Bennet Löhmar, Dominik Ströhm, Maximilian Strüwing sowie Torhüter Andreas Uttke fallen nach wie vor verletzungsbedingt aus. Dafür springen Torwart Thilo Hafner sowie Joel Kraus und Luca Schlageter aus dem TVS-Verbandsliga-Team ein.
Vielen Dank: Wir verabschieden heute unseren Trainer Sandro Catak, der uns in den vergangenen sieben Jahren auf ein neues sportliches Level gehoben hat. Eine TVS-Legende ist Sebastian Wichmann, der seit dem ersten Oberliga-Spiel des TVS überhaupt im Jahr 2011 in Weinsberg das TVS-Trikot trägt. Jeremias Seebacher gehört seit 2021 zu uns und kehrt nun zu seinem Heimatverein SG Kappelwindeck/Steinbach zurück. Auch Torhüter Dominik Merz (seit 2023 bei uns) verlässt uns leider und wechselt zum TV Knielingen. Dominik Ströhm, der sich auf die Meisterprüfung vorbereitet, zieht es nach einem Jahr wieder zurück in die Heimat zur SG Muggensturm/Kuppenheim. Wir bedanken uns bei allen für ihren Einsatz und wünschen für die Zukunft alles Gute!






















