Regionalliga: Cool - Lukas Veith kehrt ins TVS-Team 1 zurück

Überragend im wahrsten Sinne des Wortes: Lukas Veith (Zweiter von rechts) trägt in der nächsten Saison wieder das Trikot des TVS I. Simon Riedinger (von links), Marius Merkel und Markus Koch setzen auf die Qualitäten des Rückraumspielers. Foto: Daniel Merkel
Die Regionalliga Handballer des TVS melden nach Linkshänder Bennet Löhmar (SG Pforzheim/Eutingen) den zweiten Zugang für die kommende Saison. Wobei es sich dabei um einen „alten Bekannten“ handelt: Lukas Veith, der aktuell im TVS-Verbandsliga-Team auf Torejagd geht, rückt 2026/27 wieder in den Kader der ersten Mannschaft, dem er bereits von 2022 bis 2024 angehörte und in dieser Zeit an zwei Aufstiegen in die 3. Liga beteiligt war.
Nach der verletzungsbedingten Pause in der vergangenen Runde kehrte Lukas vor Beginn der laufenden Saison aufs Spielfeld zurück. Dabei zeigt er in Angriff und Abwehr seine bekannten Qualitäten. In den bisherigen 14 Verbandsliga-Einsätzen kommt er auf stattliche 84 Feldtore.
Simon Riedinger, der Sportliche Leiter des TVS, freut sich, dass der 1,94 Meter große Rückraumspieler wieder oben angreifen will: „Wir haben Lukas die Tür bei uns immer offengehalten und er ist mit seinem Engagement im Verbandsligateam hindurch gegangen. Es freut uns ungemein, dass er diesen Weg bei uns eingeschlagen hat.“
Apropos „Weg“ - Marius Merkel und Markus Koch, die in der nächsten Runde das Traineramt von Sandro Catak übernehmen, sind sich einig: „So wie sich Lukas in der zweiten Mannschaft einbringt, hat in den Personalplanungen kein Weg an ihm vorbeigeführt.“ Marius Merkel sieht den 26-Jährigen mit Gardemaß als Verstärkung in zentraler Position – vor allem auch in der Abwehr. „Aber auch im Angriff wird er uns einen Schub geben“, sagt Markus Koch, der den Neuweierer aktuell in der TVS-Verbandsliga-Mannschaft betreut und weiß, was er an ihm hat.
Verbandsliga: Starker Gast aus Freiburg-Zähringen setzt sich klar durch
Saison 2025/26, 16. Spieltag
TVS 1907 Baden-Baden II - TSV Alemannia Freiburg-Zähringen 26:36 (13:17)
Nichts zu holen gab es für unsere Verbandsliga-Mannschaft im Heimspiel gegen Freiburg-Zähringen. Konnte der TVS II das Hinspiel noch mit 33:31 für sich entscheiden, gab es in der Sandweierer Rheintalhalle im zweiten Vergleich eine deutlich Niederlage. Nur einmal lagen die Schützlinge von Trainer Markus Koch in Führung, nämlich beim 1:0 durch Maik Holfelder. Bis zum 9:9 (19.) konnte die Partie noch ausgeglichen gestaltet werden. Über 10:14 setzte sich der starke Gast dann bis zur Halbzeit auf 13:17 ab.
Nach dem Seitenwechsel blieb der Abstand bis zum 21:26 (46.) in etwa gleich, ehe Zähringen in der Schlussphase das Tempo noch einmal anzog und den Vorsprung auf 36:26 ausbaute. Der TVS geht damit als Tabellenfünfter mit 18:14 Punkten in die Fastnachtspause.
Für den TVS II spielten: Thilo Hafner, Jörgen Armbrüster, Marc Jurack (Tor); Maik Holfelder 7, Lukas Veith 5, Luca Schlageter 3, Jonas Illg 3, Max Kuypers 2, Joel Kraus 2/1, Noah Fauth 2/1, Luca Hable 1, Xaver Bastian 1, Markus Raster, Matthias Seiter, Marc Rastätter.
Regionalliga: VfL Waiblingen - TVS 24:28 - der Spielbericht

Unsere Mannschaft bleibt in der Regionalliga auf Erfolgskurs. Dreimal hintereinander hatten die TVS-Handballer zuletzt 38 Tore erzielt und sich damit jeweils die volle Punktausbeute gesichert. Als Gast des VfL Waiblingen markierte der TVS am 20. Spieltag zwar zehn Treffer weniger, was aber genügte, um erneut als Sieger vom Feld zu gehen. Die Mannschaft von Trainer Sandro Catak gewann vor den Toren von Stuttgart mit 28:24 (16:11) und behauptete damit den Platz in der Spitzengruppe.
Coach Catak war am Ende sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Wir waren von Beginn an hellwach, haben gut verteidigt und die Ruhe bewahrt, als Waiblingen in der zweiten Hälfte den Anschluss schaffte. Insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung - inklusive der Torhüter.“
Keinen Zweifel gab es daran, dass der Sieg der Sandweierer verdient war. Mirco Schlageter eröffnete nach zwei Minuten mit dem 1:0 den Torreigen für den TVS, der danach durchgehend in Führung lag. Zwischenzeitlich stand es 13:7 (23.) für die Gäste, zur Halbzeit hieß es 16:11. Zwar schaffte Waiblingen nach der Pause den Anschluss (16:17, 17:18, 18:19), doch spätestens beim 18:22 (44.) war der TVS wieder in der Spur. Das Heimteam wurde nun auf Distanz (19:25, 21:27, 22:28) gehalten, woran der eingewechselte Torwart Dominik Merz mit zwei gehaltenen Siebenmetern großen Anteil hatte. Zuvor hatte Andreas Uttke gehalten, was zu halten war. Im Angriff sorgte der elffache Torschütze Maximilian Strüwing für die Glanzlichter. Irgendwie trug jeder TVS-Akteur auf dem Feld oder auf der Bank auf seine Weise zum neuerlichen Sieg bei, der uns alle Perspektiven für den weiteren Saisonverlauf offen lässt. Frei nach dem Motto: Alles kann, nichts muss.
Der TVS geht nach dem vierten Sieg in Folge als Tabellenvierter mit 27:13 Punkten in die Fastnachtspause, die am 21. Februar mit einem weiteren Auswärtsspiel in Neuenbürg endet.
Für den TVS spielten: Andreas Uttke, Dominik Merz (Tor); Maximilian Strüwing 11/6, Mirco Schlageter 4, Tim Krauth 3, Julian Schlager 3, Jeremias Seebacher 2, Elias Meier 2, Andre Ockert 1, Elias Dörflinger 1, Luis Materna 1/1, Sebastian Wichmann, Maximilian Vollmer, Dominik Ströhm, Luis Klingler.

Freude pur nach dem Spiel bei Julian Schlager (links) und Maximilian Strüwing.

Abgekämpft, aber erleichtert: Unsere Jungs nach 60 kräftezehrenden Minuten. Fotos: Daniel Merkel
Regionalliga: Starke Vorstellung des TVS in Waiblingen

Saison 2025/26, 20. Spieltag
VfL Waiblingen - TVS 1907 Baden-Baden 24:28 (11:16)
38 Tore waren es diesmal nicht, aber die 28 Treffer des TVS genügten in Waiblingen, um den vierten Sieg in Folge einzufahren. Es war eine tadellose Vorstellung unserer Mannschaft, die das Heft von Beginn an in die Hand nahm und nur kurzzeitig, beim 17:16 (39.), 18:17 (41.) und 19:18 (42.) für uns, etwas wackelte. Beim 22:18 (44.) war die Aufholjagd der Gastgeber dann gestoppt und der TVS brachte die Punkte in einem guten Spiel letztlich sicher unter Dach und Fach. Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Fastnachtspause und hoffen, den zuletzt gezeigten Elan ins dritte Saisondrittel mitnehmen zu können. Später mehr ...
Regionalliga: TVS an diesem Samstag (20.15 Uhr) zu Gast beim VfL Waiblingen

Nach drei Siegen in Folge will Mirco Schlageter mit dem TVS in Waiblingen nachlegen. Foto: René Schlageter
Kann der TVS an diesem Samstag (20.15 Uhr) seine Erfolgsserie beim VfL Waiblingen fortsetzen? In den vergangenen drei Spielen zeigte sich unsere Mannsachaft vor allem in Angriff von seiner besten Seite. Die jüngsten Ergebnisse lauteten: 38:23 gegen Weinsberg, 38:34 in Ostfildern und 38:29 gegen Blaustein. Dreimal 38 Tore hintereinander, das gab`s in der TVS-Oberliga-/Regionalliga-Historie zuvor noch nicht! Auch im Hinspiel gegen Waiblingen lief es in der TVS-Offensive wie am Schnürchen. Am Ende hieß es in der Sandweierer Rheintalhalle 35:22 für den TVS. Nach der 15:10-Halbzeit-Führung des TVS erhöhten die Catak-Schützlinge gleich nach der Pause auf 20:10 und hatten damit früh für die Vorentscheidung gesorgt.
Im zweiten Vergleich der beiden ehemaligen Drittligisten, der am Samstag in der Waiblinger Rundsporthalle abläuft, müssen sich die Sandweierer auf weitaus mehr Gegenwehr einstellen. Wie der TVS hat auch der VfL Waiblingen, der mit 19:17 Punkten Platz zehn belegt, in den vergangenen Begegnungen gute Ergebnisse erzielt. Zuletzt gab es einen überzeugenden 30:24-Sieg in Heddesheim, davor wurde Blaustein mit 43:27 deklassiert.
„Wir treffen auf einen Gastgeber, der in Form ist, über einen starken Kader verfügt und sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren möchte“, sagt TVS-Trainer Sandro Catak. Dass seine eigene Mannschaft mittlerweile mit 25:13 Punkten in die Regionalliga-Spitzengruppe aufgerückt ist, sieht Catak gelassen. „Wir machen uns keinen Druck, schauen von Spiel zu Spiel und warten ab, was dann am Ende unter dem Strich steht“, so der Coach, der hofft, die Partie vor den Toren von Stuttgart mit dem kompletten Kader angehen zu können.
Für unsere Mannschaft ist es der erste Auftritt überhaupt in Waiblingen, wo der Frauen-Handball hoch im Kurs steht. Aktuell spielen die VfL-Frauen in der 2. Bundesliga, in der Saison 2022/23 war der VfL mit der aus Sandweier stammenden Torhüterin Svenja Wunsch sogar in der 1. Bundesliga vertreten.

















